Schnelles Internet: Zweckverband Amt Süderbrarup erhält 5,2 Millionen Euro

20.12.2017

Am gestrigen Dienstag wurden im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 124 weitere Förderbescheide aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für den Glasfaserausbau in unterversorgten Regionen an Landkreise und Kommunen überreicht. Mit dabei der Breitbandzweckverband im Amt Süderbrarup. Aus den Händen des geschäftsführenden Ministers des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Christian Schmidt, erhielten der Vorsitzende des Breitbandzweckverbandes, Johann Peter Christansen und sein Stellvertreter, Amtsvorsteher Thomas Detlefsen, den Bescheid. Heute trafen sie sich im Süderbraruper Amtsgebäude mit der Bundestagsabgeordneten Petra Nicolaisen, um ihr die Einzelheiten zu erläutern.

„Nach Ende der Maßnahme im Projektgebiet Süderbrarup werden 1.573 Haushalte und 31 Unternehmen mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s versorgt“, zeigt sich Detlefsen begeistert. Dabei würden 948 km Glasfaser und 279 km Leerrohre neu geschaffen.

„Ich freue mich sehr, dass der Bund den Bereitbandzweckverband im Amt Süderbrarup mit fast 5,2  Millionen Euro beim Ausbau des Glasfasernetzes fördert“, so Petra Nicolaisen. „Die Projektförderung vom 9. November 2017 bis zum 31. Dezember 2018 ist eine nicht rückzahlbare Zuwendung. Das ist wichtig für die Gemeinde Süderbrarup. Wenn man bedenkt von welcher Bedeutung eine entwicklungsfähige digitale Infrastruktur für den ländlichen Raum ist, gleichzeitig der Ausbau für bestimmte Telekommunikationsanbieter aber wenig lukrativ ist, erhalten die Kommunen im Amtsbereich Süderbrarup durch das Bundesprogramm überhaupt erst die Möglichkeit Anschluss zu halten. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit Glasfaseranschlüssen in der Region geschaffen.“

 

Hintergrund: 2014 war das Bundesprogramm mit einem Volumen von vier Milliarden Euro gestartet worden. Am Dienstag wurde in Berlin die 5. Tranche vergeben. Daraus werden 124 Breitbandausbauprojekte mit einer Gesamtsumme von 375 Millionen Euro gefördert. Einzelne Projekte können bis zu 15 Millionen Euro umfassen.