Petra Nicolaisen punktet bei Flensburger Senioren

31.08.2017

Auf reges Interesse beim Sommerstammtisch der Senioren Union der Flensburger CDU stieß der Auftritt der Landtagsabgeordneten Petra Nicolaisen. So konnte der Vorsitzende Gerd Cramer fast die Hälfte aller Mitglieder begrüßen und damit in seiner langjährigen Amtszeit einen neuen Rekord verbuchen. Die CDU- Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Flensburg-Schleswig umriss unter dem Motto "Für eine Region, in der es sich gut leben lässt!" kurz und prägnant ihre Ziele, die sie im Falle einer erfolgreichen Wahl in Berlin zum Wohle der Stadt Flensburg und ihrem regionalen Umfeld vertreten will. Dazu gehört vor allem die Entwicklung und Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Mit Blick auf die Querung des Nord-Ostsee-Kanals gelte es sicherzustellen, dass der nördliche Landesteil und auch die dänischen Nachbarn nicht vom Rest der Republik abgehängt werden. Zudem sei die Realisierung der Schleife der B 199 bei Handewitt wichtig für den Ausbau des gemeinsamen Gewerbegebietes von Flensburg und Handewitt (WEG).

Speziell für Flensburg will sie sich für eine Modernisierung des Bahnhofs und seines Umfeldes, der "Visitenkarte" Flensburgs, den Erhalt und Ausbau des Hochschulstandortes, mehr bezahlbaren Wohnraum und als Mitglied im Aufsichtsrat der DIAKO für die bestmögliche medizinische Versorgung für Flensburg und Umgebung einsetzen. Ferner wolle sie darauf achten, dass Bundesmittel für die Sanierung von Schulen und die Stärkung von Kitas auch in Flensburg ankommen. Dann ließe sich womöglich auch die ungeliebte Erhöhung der Grundsteuer B wieder zurückschrauben. Bundespolitisch stehen für sie und die CDU die Entlastung der Familien durch z.B. höhere Kinderfreibeträge, mehr Kindergeld und Baukindergeld, mehr Sicherheit durch intensivere Videoüberwachung und Schleierfahndung sowie bessere Rahmenbedingungen für Arbeit und Wirtschaft im Vordergrund. Und zu guter letzt will die ehemalige Wanderuper Bürgermeisterin einen ganz besonders hartnäckigen Gegner zähmen: das Bürokratiemonster. "Wir bürokratisieren uns zu Tode", spricht die Expertin für Inneres und Recht nicht nur ihrem Auditorium sondern wohl den meisten Bürgern aus der Seele und fordert für die Zukunft unter Anderem "Gesetze mit Haltbarkeitsdatum."