Nicolaisen begrüßt neue Richtlinie für Traditionsschiffe

08.03.2018

Die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen begrüßt, dass mit der jetzt in Lübeck unterzeichneten Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe ein tragbarer Kompromiss gelungen ist. Dazu erklärt die Abgeordnete heute in Flensburg:
Bundesminister Christian Schmidt und die Vereine und Verbände, voran die GSHW, haben sich nach zähem Ringen auf eine Lösung geeinigt, die sowohl die Sicherheit auf historischen Seglern und Dampfern stärkt als auch ihren Fortbestand künftig sichert. Und das ist ein Glück! Schiffe wie die „Alexandra“ gehören für sehr viele unserer Urlauber einfach zum maritimen Lebensgefühl, für das sie Flensburg besuchen. Darüber hinaus sind die Traditionsschiffe in jedem Jahr das Highlight bei den maritimen Veranstaltungen, sei es das „Dampf Rundum“, die „Rum-Regatta“ oder die „Nautics.“ Dass wir sie künftig gemeinsam mit tausenden Gästen weiter erleben dürfen, danken wir der Einigung.
Der alte Entwurf ging aus Sicht vieler an den Erforderlichkeiten an Bord insbesondere hinsichtlich der gesundheitlichen Anforderungen und der Seediensttauglichkeit der meist ehrenamtlichen Besatzungen vorbei. Mit der neuen Sicherheitsverordnung werden jetzt statt aller nur drei seediensttaugliche Crew-Mitglieder auf jedem Schiff gefordert und die Beförderung von Ladung zugelassen. Um den dauerhaften Erhalt der Traditionsschiffe zu sichern, werden die Um- und Rückbauten historischer Schiffe gleichgestellt. Ein letzter wichtiger Punkt schließlich ist die Zusicherung des Ministers, notwendige technische Verbesserungen und Umbauten auch finanziell mit 20 Mio. Euro zu unterstützen. Dies bleibt zwar hinter der Forderung der Traditionsschiffer von 50 Mio. Euro zurück, hilft aber dennoch den Bestand der Traditionsschiffe und damit dieses kulturelle Erbe nachhaltig zu schützen.