Neues Zivilschutzkonzept ist der richtige Schritt

24.08.2016

Petra Nicolaisen begrüßt das vom Bundeskabinett beschlossene Zivilschutzkonzept und die darin vorgesehene Vermeidung von Doppelstrukturen.

„Es ist wichtig, dass der Zivilschutz fortlaufend auf den aktuellen Stand gebracht wird. Ziel ist es, die Bevölkerung im Fall einer Katastrophe
bestmöglich zu schützen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die Bundesregierung nun ein überarbeitetes Schutzkonzept auf den Tisch gelegt hat. Damit werden künftig auch die Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen besser koordiniert“, so Nicolaisen.

Die Diskussion der vergangenen Tage um die empfohlene Vorratshaltung durch Privathaushalte könne sie nicht nachvollziehen.

„Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weist in seinen Broschüren schon seit langem darauf hin, wie sich private Haushalte auf Krisensituationen vorbereiten können. Dazu zählt auch eine vorausschauende Vorratshaltung, die eine Versorgung über  mehrere Tage sicherstellt“, betonte die Innenpolitikerin.  „Dies habe mit Panikmache nichts zu tun, sondern helfe am Ende dabei, die Bevölkerung angemessen auf eine mögliche Krisensituation vorzubereiten. Es sei wichtig, dass diese sich Notfall auch selbst schützen könne, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen.“