Klimaschutz: Kommunen profitieren von erweiterter Bundes-Förderung

15.10.2018

Ab Januar können Gemeinden in Schleswig-Flensburg von der überarbeiteten sogenannten „Kommunalrichtlinie“ profitieren. Hierauf weist jetzt die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen hin.

„Die förderfähigen Maßnahmen reichen dabei von hocheffizienten Beleuchtungsanlagen, diebstahl- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern über die Nutzung von smarten Datenquellen zur intelligenten Verkehrssteuerung bis hin zu Energieeffizienzmaßnahmen an Kläranlagen und bei der Trinkwasserversorgung oder Maßnahmen zur Einführung von "grünen Wellen" für den Fahrrad- und Fußverkehr an Ampeln – ein buntes Spektrum also“, so Nicolaisen.

„Kommunen, die ihren Energieverbrauch besser erfassen, steuern und reduzieren wollen, können von der Förderung der Beratung zur Einführung von Energiemanagement-Systemen profitieren. Und Kommunen, die zum ersten Mal Klimaschutzmaßnahmen umsetzen wollen, können Förderung für eine kurze, konzentrierte Fokusberatung erhalten. Einen besonderen Bonbon hält die Kommunalrichtlinie schließlich für finanzschwache Kommunen, Bildungsträger und Sportvereine bereit: Sie profitieren in allen Bereichen von erhöhten Förderquoten! Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Gemeinden die zusätzliche Förderung in Anspruch nehmen und den Klimaschutz dadurch unterstützen.“

Formales: Anträge können ab dem 1. Januar 2019 bis zum 31. März 2019 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Seit zehn Jahren wurden in Städten, Gemeinden und Landkreisen über 12.500 Projekte in mehr als 3.000 Kommunen mit rund 560 Millionen Euro gefördert. Zusätzliche Investitionen von mehr als 900 Millionen Euro sind durch die Förderung ausgelöst worden.

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