IHK und Petra Nicolaisen bei der Fa. FUTURA

03.08.2017

Auf Anregung der IHK Flensburg besuchte die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Flensburg/Schleswig die Firma FUTURA in Schuby bei Schleswig. Begleitet wurde Petra Nicolaisen vom IHK-Geschäftsstellenleiter Stefan Wesemann aus Schleswig sowie einem Redakteur der ZEIT, der in den kommenden Wochen regelmäßig aus dem Wahlkreis 1 berichten wird, in dem (angeblich) die glücklichsten Menschen Deutschlands leben.

Geschäftsführer Dirk Nieber begrüßte die kleine Delegation und stellte sich und sein Unternehmen vor, welches im Jahr 2000 in einem kleinen angemieteten Büro in Schleswig begann. Die ersten Bodenplatten wurden zu diesem Zeitpunkt noch von den Inhabern erstellt und montiert. Nach der Firmensitzverlegung nach Schuby (2003) und Erweiterung eines Produktions- und Lagergebäudes (2005) werden die Schalungselemente in Schuby selbst gefertigt. In den nächsten Jahren wuchs die Firma weiter, zusätzliche Niederlassungen wurden eröffnet, um den gesamtdeutschen Raum schneller beliefern zu können. Im vergangenen Jahr wurde die 3.500 Bodenplatte eingebaut, der aktuelle Bauboom sorgt ständig für neue Aufträge, so dass die Firma FUTURA kurz davor steht, den 100. Mitarbeiter/in einzustellen.
Natürlich sprach Firmenchef Dirk Nieber auch einige Probleme an, mit denen er bzw. das Baugewerbe insgesamt zu kämpfen haben. Neben dem dringend notwendigen Ausbau der A7 mit einer 6-spurigen Brücke in Rendsburg wurden auch Themen um die Sozialkasse Bau (SOKA-BAU) oder eine Novelle der Gewerbeabfallverordnung angesprochen, nach der auf Baustellen künftig alle Wertstoffe getrennt werden sollen. Dirk Nieber machte deutlich, warum diese Novelle in der Praxis nicht umsetzbar sei. Petra Nicolaisen sicherte hierzu Gespräche mit dem Verband Handwerk Schleswig-Holstein e.V. sowie der Kreishandwerkerschaft zu.