Handball-Akademie in Flensburg – ein Gewinn für die Region und den Sport

26.07.2016

In der Handball-Akademie in Flensburg werden derzeit 20 Nachwuchshandballer an den Spitzensport heran geführt. Die  CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier und Petra Nicolaisen informierten sich in dieser Woche gemeinsam mit Flensburger Kommunalpolitikern in der Einrichtung. Das Internat bietet nahezu optimale Bedingungen für die schulische, persönliche und leistungssportliche Ausbildung. Wie groß das Interesse seitens des Sports an politischen Gesprächspartnern zum Thema Nachwuchsförderung ist, zeigte die Teilnehmerliste. Neben dem Direktor und dem Geschäftsführer der Akademie nahmen auch der Präsident des HVSH Karl-Friedrich Schwark und Landestrainer Thomas Engler sowie der Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt, Dierk Schmäschke, teil.

Sie unterstrichen die Notwendigkeit, im Nachwuchsbereich früh mit der leistungssportlichen Ausbildung zu beginnen. Die Herausforderung ist dabei, die schulische Ausbildung nicht zu vernachlässigen. Deshalb werde am Standort Flensburg dringend eine Partnerschule des Leistungssports benötigt, um noch gezielter die schulische Ausbildung mit dem Trainings- und Wettkampfbetrieb abzustimmen. Darüber hinaus äußerten die Vertreter des HVSH den Wunsch, dass Handball eine weitere Schwerpunktsportart des Landes wird.

Die sportpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Barbara Ostmeier, sagte Unterstützung zu: „In Schleswig-Holstein ist Handball ein Volkssport und mit der SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel haben wir gleich zwei Teams, die national und international seit Jahrzehnten zur Spitze gehören. Folgerichtig müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern, um das Niveau im Spitzenhandball weiter halten zu können. Von der Nachwuchsarbeit in Flensburg profitieren ja auch andere Handball-Vereine“, sagte Ostmeier.

Die kommunalpolitische Sprecherin Petra Nicolaisen nannte die Handball-Akademie einen Gewinn für die gesamte Region. „Und für junge Spieler bietet sie eine große Chance – gerade für diejenigen, die keinem großen Klub angehören.“