Bundesfreiwilligen-Dienst bietet eine gute Chance zur Integration

19.11.2015

In der heutigen (19. November 2015) Landtagsdebatte zur Flüchtlingspolitik begrüßte die ehrenamtspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Petra Nicolaisen, die vom Bund im Rahmen des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes beschlossenen zusätzlichen zehntausend Stellen für den Bundesfreiwilligendienst (BFD):

„Mein ganz großer Respekt gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die im Bereich der Hilfe bei der Unterbringung, der Versorgung und der Koordinierung tätig sind. Deshalb ist es gut, dass die von der CDU-geführten Bundesregierung bereitgestellten circa 760 BFD-Stellen für Schleswig-Holstein eine verbesserte und flexiblere Betreuung ermöglichen“, machte Nicolaisen deutlich.

Ehrenamt solle persönlich zufrieden stellen und Freude machen. Festzustellen sei allerdings, dass die ehrenamtlich Tätigen teilweise auf Dauer überfordert seien. Deshalb seien zusätzliche Stellen, aber auch flexiblere Strukturen, die dennoch Verlässlichkeit garantieren, erforderlich.
Die CDU setze sich für eine Ausweitung der BFD-Stellen im kommunalen Bereich und eine zeitliche Flexibilisierung analog zu den so genannten Blaulichtorganisationen (Freiwillige Feuerwehr, DRK, THW usw.) ein.

Im Unterschied zu den regierungstragenden Abgeordneten betone die CDU-Landtagsfraktion dabei die stärkere Einbeziehung von Migranten in die traditionell in Deutschland verankerte Ehrenamtsarbeit.

„Die Landesregierung muss verstärkt die hier lebenden Migranten direkter ansprechen und im Rahmen des BFD entsprechende Angebote unterbreiten. Wie können wir Integration besser leben, als über ein eigenes ehrenamtliches Engagement. Viele können mithelfen und wollen dies auch“, betonte Nicolaisen.