Besuch beim Jugenrotkreuz in Oeversee

09.09.2015

Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des DRK Schleswig-Holstein, der ehemaligen Landtagsabgeordneten Frauke Tengler, besuchte Petra Nicolaisen die San-Bereitschaft des Jugendrotkreuzes Tarp in ihrer Unterkunft in Oeversee. Jugengruppenleiterin Meike Beye begrüßte die Gäste, zu denen auch DRK-Geschäftsführer Kai Schmidt gehörte, und stellte die üblichen Aufgaben des Jugenrotkreuzes vor. Charlene Fey berichtet über besondere Veranstaltungen und Aktionen. Auch berichteten beide über den Schulsanitätsdienst in Tarp. Das besondere Hauptaugenmerk liegt zurzeit aber auf der Betreuung von Flüchtlingen im Erstaufnahmelager in Seeth. Hier wurden bereits viele Arbeitsstunden geleistet und bei der Begrüßung und Aufnahme der Neubürger geholfen, angefangen bei der Ausgabe von Bekleidung in der Kleiderkammer bis hin zur Versorgung mit Körperpflegemitteln. „Ohne diese vielzählige ehrenamtliche Hilfe wäre die gesamte Flüchtlingsproblematik noch viel größer und wohl kaum in den Griff zu bekommen“, lobte Nicolaisen die Arbeit des DRK. Die jungen Helferinnen und Helfer des DRK aus Oeversee betrachten die Seeth-Untersützung noch als Vorbereitung auf die in Eggebek anstehenden Herausforderungen, wenn dort eine weitere vorübergehende Erstaufnahmeeinrichtung entstanden ist.
Parallel zur Hilfe in Seeth führ das Tarper-Jugenrotkreuz die Aktion „Play an stay together“ durch, bei der mit den Flüchtlingskindern gespielt und gebastelt wird, „eine Aktion, die allen richtig viel Spaß bringt“, erklärt Charlene Fey. Aber auch internationale Begegnungen wie zuletzt in Estland, stehen auf dem Programm der jungen Leute des DRK.
Nicolaisen und Tengler baten die ehrenamtlichen Helfer dringend, in ihrem Engagement nicht nachzulassen und noch weitere Freunde für diese wichtige Arbeit zu gewinnen. Aber auch die DRK-Ortsvorsitzende Christa Wett zollte allen Helfern ihren Respekt. „Hier wird Hilfe geleistet, wobei die sprachlichen Probleme häufig gar nicht die entscheidenden sind. Aber die Jugendlichen gehen ganz unvoreingenommen und mit Überzeugung an ihre Arbeit heran und helfen den Flüchtlingen, sich bei uns – zumindest soweit wie möglich – wohl zu fühlen.“