Beste Berufsaussichten als Anlagenmechaniker

07.02.2018

Das "Flensburger Tageblatt" berichtet am 1. Februar 2018 zur Freisprechung in der SHK-Innung unter dem Titel
"Beste Berufsaussichten als Anlagenmechaniker im innovativen SHK-Handwerk:"

Flensburg Stadt und Land „Wer ein Handwerk ausübt, der kann was“ – diese treffende Aussage der Festrednerin gilt in besonderem Maße für 17 junge Menschen der regionalen SHK-Innung. In ihren jetzt abgeschlossenen Prüfungen haben sie unter Beweis gestellt, dass sie „ihr“ Handwerk erfolgreich erlernt haben und sich zukünftig Anlagenmechaniker für das Sanitär-, Heizungs- und Klempnerhandwerk nennen dürfen. Auf einer Freisprechungsfeier zusammen mit Ausbildern, Eltern und Lebenspartnern erhielten sie jetzt Gesellenbriefe und Zeugnisse – und wurden zudem vor der geöffneten Innungslade aus der Obhut der Innung entlassen.

„Wir heißen sie alle herzlich willkommen in der Handwerksfamilie“, betonte Georg Schmuck-Kuhnert, stellvertretender Obermeister der Innung auch an die Adresse der frisch eingeschriebenen Azubis. Die Zeit sei bestens geeignet für Berufseinsteiger, da der Bauboom ungebrochen sei und sich der Aufschwung damit fortsetze. Aufgrund der angewandten Technologien sei das SHK-Handwerk ein energiepolitischer Aktivposten, nicht nur in Neubauten, sondern verstärkt auch im Gebäudebestand. „Wir brauchen sie als qualifizierten Nachwuchs in unserem Gewerk. Mit ihrem Gesellenbrief haben sie gute Voraussetzungen für beruflichen Erfolg“, sagte der Handwerksmeister.

Engagierte Festrednerin war Petra Nicolaisen, Bundestagsabgeordnete für den örtlichen Wahlkreis in Berlin. Sie hatte sich intensiv in das Berufsbild des SHK-Anlagenmechanikers eingelesen, das es in der heutigen Form erst seit etwa 15 Jahre gibt. „Ihr Beruf ist komplexer geworden, auch die zunehmende Digitalisierung verändert ständig die Arbeitsprozesse in ihrem Berufsfeld tiefgreifend“, sagte sie. Und hinterfragte, was unsere Gesellschaft bildungsmäßig stark mache?

Das sei die Balance zwischen akademischer und beruflicher Bildung, die beibehalten werden müsse. Dank des dualen Bildungssystems sei die Ausbildung im Handwerk vorbildlich und eröffne zudem viele gut honorierte Aufstiegsmöglichkeiten – über den Meister sogar bis in ein Studium hinein. „Das Handwerk ist ein attraktiver Arbeitgeber und verdient eine entsprechende gesellschaftliche Wertschätzung“, betonte Petra Nicolaisen.

Auf der traditionellen, mittlerweile 17. gemeinsamen Einschreibungs- und Freisprechungsfeier der SHK-Innung Flensburg Stadt und Land wurden 29 neue Azubis nach bestandener Probezeit in die Lehrlingsrolle aufgenommen.
Innungsbeste Jung-Gesellen sind Tobias Blunck (Ausbilder Jensen & Rist, Husby) sowie Jannik Ubay (Thomas Feyerabend, Wees).
Rainer Fischer